Erfolgreicher Bundeswettbewerb in Münster
Als Titelverteidiger startete die Ruderjugend Sachsen Anhalt in die 57. Ausgabe des Bundeswettbewerb für Mädchen und Jungen. Der Saisonhöhepunkt der Altersklassen 12 bis 14 fand in diesem Jahr in Münster auf dem Aasee statt. 95 junge Sportler qualifizierten sich während der Landesmeisterschaft für diesen Wettbewerb, der aus drei Einzeldisziplinen besteht: 3000m Langstrecke, Allgemeiner Sportwettkampf und Bundesregatta. Mit einen Punktesystem werden die drei Einzelpokale und die Gesamtwertung ermittelt.Bereits seit April war der Vorstand unserer Ruderjugend mit der Vorbereitung des BW beschäftigt. Neben der Beschaffung der gelben T-Shirts und den Rucksäcken, musste sich in diesem Jahr auch um die Unterkunft und die Verpflegung gekümmert werden. Vielen Dank an Nadja, Florian, Sascha und Mathias.
Nach einem sehr sonnigen und heißen Vorbereitungswochenende in Friedersdorf reisten die 11 Vereine mit ihren Sportlern am Donnerstag (2. Juli) in Münster an. Nach dem ersten Training und dem Aufbau der Zelte wurde die Mannschaft für die kommenden Aufgaben eingeschworen.
Langstrecke
Am Freitag startete der BW mit der Langstrecke bereits um 8.30 Uhr. Die Mixvierer der AK 13 und 14 machten den Auftakt. Nach 16.00 Uhr waren dann die letzten Jungeneiner der AK 13 am Start. Bei der anschließenden Siegerehrung räumten dann vor allem die Doppelvierer ab. 10 von 12 möglichen Abteilungssiege gingen an die Vierer aus Sachsen Anhalt. Aber auch in den kleinen Bootsklassen wurden Abteilungssiege errudert. So gewannen Emilie Möbes und Samira Blazejewski vom GRC Bitterfeld im Mädchen Doppelzweier AK 13/14 Lgw. und Luca Rath im Einer AK 14 ihre Abteilung. Sie qualifizierten sich für das erste Finale der Bundesregatta. Insgesamt schafften das 11 Boote aus Sachsen Anhalt. Auch in der Länderwertung der Langstrecke war die Ruderjugend Sachsen-Anhalt nicht zu schlagen und gewann mit 250 Punkten Vorsprung vor den Ruderern aus NRW und Hamburg. Der Anfang war gemacht.
Allgemeiner Sportwettkampf
Nach Vornamen sortiert starteten die ersten Sportler um 8.00 Uhr früh in den ASW. In 11er Riegen eingeteilt ging es zum Wissenstest, Sprungparcours, Seilwanderung, Japantest mit Wurf, Hindernisstaffel, Dreierhopp, Medizinballstoßen und Krebsgang. Die letzten Riegen begannen ihren Wettkampf um 11.00 Uhr. Zwei Abteilungssiege und drei zweite Plätze reichten am Ende zu Platz 4 in der Tageswertung. Die Sportler aus Bayern, Brandenburg und NRW sicherten sich die ersten 3 Plätze. Aber der Vorsprung in der Gesamtwertung blieb fast bestehen. Mit knapp 200 Punkten vor NRW starteten die jungen Ruderer aus Sachsen-Anhalt in den letzten Wettkampftag.
Bundesregatta
Nach dem Ergebnis der Langstrecke wurden die Boote in die Abteilungen eingeteilt. 1000m, fester Start, Boot neben Boot, alle 4 Minuten ein Start. Wieder ging es um die begehrten Gold- und Silbermedaillen. Die Jungen der AK 13 machten den Anfang. Im 4. Lauf des ersten Rennens belegte Ferdinand Schubert von der HRV den ersten Platz. Im Mädchen Einer der AK 13 erreichten Lisa Schönburg und Fiona Bosse in ihrer Abteilung den ersten bzw. zweiten Platz. So ging es über den ganzen Tag weiter. Erste Plätze in ihren Läufen belegten Friedrich Thielicke, Emil Scholz, Mattis Hentze, Maximilian Kwiatkowski, Kateryna Honcharuk, Jake Rothe, Carl, Kucera und der Mixvierer aus Bernburg mit Raphael Burmeister, Ayden Spärlich, Nele Braunschweig, Valeska Schiele und Jan Luis Fürtig. Zweite Plätze gingen an Friedrich Ebert, Thorben Prox, Charlotte Albrecht, Victoria Gahrlich, Melia Marganus und Marissa Phillip.
In der ersten Abteilung bzw. ersten Finale gewann Luca Rath im Jungen Einer AK 14. Auch die Doppelvierer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. In der AK 12/13 gewann sowohl der Doppelvierer männlich als auch der Doppelvierer weiblich aus Zschornewitz die Goldmedaille. Jette Jordan, Martha Meißner, Lina Kund, Luise Urbanski, Lilly Eichhorn, Michael Bumann, Tom Schmidt, Maximilian Breite, Malte Landmann und Bruno Beutler werden Bundessieger. Der Mixvierer mit Florentine Radecke, Pia Magdalena Friesen, Matteo Gumts, Emil Mücke und Stm. Emil Eulenberg aus Bernburg belegen den zweiten Platz. Ebenfalls einen zweiten Platz im großen Finale erreichten Oliver Kreuzer, Jonas Johannemann (Jung 2x 13), Emilie Möbes, Samira Blazejewski (Mäd 2x 13 Lgw.), Lilly Krüger, Lucy Schrader, Anni Meiling, Mila Matzke und Stm. Josef Eichhorst (Mäd 4x+ 13). Die Alterklasse 14 war in den Doppelvierer genauso erfolgreich. Doppelsiege im Jungen- und Mädchenvierer. Die Siege gehen hier nach Zschornewitz bzw. Magdeburg. Nico Pannicke, Marius Enge, Erik Seyboth, Arthur Schulze, Finn Bielig, Milena Stolze, Mathilda Mohr, Helena Schmegler, Paula Reise und Joe Müller werden ebenfalls Bundessieger. Jakob Lippold, Ole Schindler, Matteo Friedemann, Anton Piller und Stm. Sascha Arndt (GRC Bitterfeld) und Neele Zober, Nele Gerhardt, Clara Rudnick, Nele Weiske und Stm. Oskar Adler (GRC Bitterfeld) werden knapp geschlagen und erreichen den zweiten Platz. Leider sorgte ein starker Regen danach für den Abbruch der Regatta. So konnten die Mix Doppelvierer der AK 13/14 nicht mehr an den Start gehen. Sicherlich wären Grata Karls, Sophia Bernhardt, Phil Tüngler, Finn-Luca Fürtig und Stfr. Celine Hohle aus Bernburg und Suraja Isik, Oskar Speer, Rudger Loth, Alea Roscher und Stm. Carl Moritz Weihmann von der HRV ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hätten um den Sieg im ersten Finale mitgerudert.
Gesamtwertung
Nach dem tollen Ergebnissen vom Sonntag gewann die Ruderjugend Sachsen-Anhalt nicht nur die Pokalwertung der Bundesregatta vor NRW und Hamburg, sondern verteidigte auch die Gesamtwertung mit 4384 Punkten vor NRW (4046 Punkte) und Bayern (3816 Punkte).
Allen Sportlern, Trainern, Übungsleitern, Teamern aber auch Eltern der Sportler gilt ein großes DANKE für dieses erfolgreiche Wochenende. Ohne euch wäre das nicht möglich.

